KUNST – MACHT – DEMOKRATIE
- Panel im Rahmen der Demokratiewoche & EFA 365
- Veranstalter:innen: K1 – Kultur 1 & Democracy Initiative des Forum Alpbach Network
- Ort: EFA Office, Mariahilfer Straße 47/1/2 1060 Wien
- Datum: 21.10.2026, 19:00 Uhr
Podiumsdiskussion mit künstlerischen Interventionen
Kunst und Demokratie stehen in enger Wechselwirkung: Kunst kann demokratische Prozesse stärken, etwa durch partizipative Formate, Musik oder Augmented Reality, und sie macht gesellschaftliche Entwicklungen sichtbar. Umgekehrt ist freie Kunst auf demokratische Rahmenbedingungen und verlässliche Förderstrukturen angewiesen. Gerade diese geraten derzeit unter Druck, durch politische Verschiebungen, Zensurdruck und Budgetkürzungen.
Das Panel geht drei Fragen nach: Was braucht Kunst, um frei zu sein? Wie demokratisch ist die Kunstwelt selbst, von Zugang und Inklusion bis zu Kuratierung und Machtstrukturen? Und kann Kunst Demokratie stärken? Kunst muss nichts, aber sie kann: Sie kann Instrumente sichtbar machen und Zukunftsbilder mitgestalten.
Auf dem Podium diskutieren Stimmen aus Kunst, Kuratierung und Kulturpolitik (u.a. Othmar Karas, Ulrike Kuch, Markus Wintersberger, Belma Bešlić-Gál) . Das Publikum ist aktiv eingebunden: Per QR-Code wird live über polarisierende Fragen abgestimmt, einzelne Positionen kommen direkt aus dem Saal zu Wort. Künstlerische Interventionen, unter anderem von Catherine Spet und Markus Wintersberger, begleiten den Abend. Zum Ausklang bei Getränken entsteht ein gemeinsames Kunstwerk als Impuls für weitere Gespräche.
Ziel der Veranstaltung ist es, für das Zusammenspiel von Kunst und Demokratie zu sensibilisieren, ungleiche Zugänge kritisch zu beleuchten und aufzuzeigen, welche Rahmenbedingungen und konkreten Instrumente es für eine demokratiestärkende Kunst braucht.
Eintritt: frei · Anmeldung: democracy.initiative@alpbach.network
